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Balkonkraftwerk in Österreich bis 800 Watt

Seit ca. sechs Jahren dürfen Balkonkraftwerke in Österreich, auch Plug-in-Anlagen, Plug & Play- oder steckerfertige PV-Anlagen genannt, betrieben werden.

 

Die Maximalleistung beträgt 800 Watt.

 

Die Begrenzung bezieht sich auf den Wechselrichter, die Leistung der Module ist im Grunde egal.

Solarkraftwerk

Allerdings ist zu beachten, dass z.B. bei einem 800 Watt Wechselrichter der Anschluss von 2000 Watt Modulleistung über das Ziel hinausschießt. Etwas mehr ist sicher sinnvoll, vor allem wenn die Ausrichtung der Module nicht optimal ist (z.B. senkrechte Montage auf dem Balkon), aber zu viel ist "ungesund". Denn wenn man zu viel Leistung an einen Wechselrichter anschließt, der dafür nicht ausgelegt ist, kann er kaputt gehen. Es hängt vom Wechselrichter ab, wie viel Leistung er verträgt, bevor er kaputt geht.

Solarkraftwerk

Einspeisung via Steckdose

Wie funktionieren diese kleinen Balkonkraftwerke? Prinzipiell wie ihre großen Solaranlagen-Geschwister.

Nur sind sie weitaus einfacher zu installieren. Wie der Name schon sagt, verbindet man Plug-in-Anlagen via Schuko-Stecker mit dem hauseigenen Stromnetz.

Wichtig: Die Einspeisung muss direkt in eine Wandsteckdose erfolgen, nicht mit Verlängerungskabeln oder über eine Steckdosenleiste

 

(weiterführende Hinweise siehe „Tipps für den Kauf“ weiter unten).

Strom für Eigenverbrauch

Der eingebaute Wechselrichter wandelt die vom Solarmodul erzeugte Gleichspannung in netzkonforme Wechselspannung (230 V/50 Hz) um. Und da Strom sich rein physikalisch immer den direkten Weg sucht, kann dieser selbst erzeugte Strom dann unmittelbar dafür genutzt werden, z.B. die Klimaanlage in der Wohnung mit Ökostrom zu versorgen; oder auch die Waschmaschine, den Toaster oder den WLAN-Router – je nachdem, welches elektronische Gerät gerade Energie benötigt.

Installieren von Solarmodulen

Allerdings ist zu beachten, dass z.B. bei einem 800 Watt Wechselrichter der Anschluss von 2000 Watt Modulleistung über das Ziel hinausschießt. Etwas mehr ist sicher sinnvoll, vor allem wenn die Ausrichtung der Module nicht optimal ist (z.B. senkrechte Montage auf dem Balkon), aber zu viel ist "ungesund". Denn wenn man zu viel Leistung an einen Wechselrichter anschließt, der dafür nicht ausgelegt ist. Es hängt vom Wechselrichter ab, wieviel Leistung er verträgt.

Wo kann PV Plug & Save betrieben werden?

Grundsätzlich sind es Privatpersonen, die ein Interesse an den Plug & Play Modulen für den Eigengebrauch haben. Der Aufbau muss, ebenso wie bei den großen PV-Anlagen, an Orten erfolgen wo die Sonne ausreichend lange scheint und ein entsprechender Neigungswinkel hergestellt werden kann. Diverse Aufstellungsorte können dafür gefunden werden.

Wohnung Balkone

Balkon

Eine logische Wahl, denn ebenso wie die PV-Module sind Balkone für gewöhnlich ebenfalls nach Süden ausgerichtet. Nicht nur Eigentümer, auch Mieter, können von der Balkon-Lösung profitieren.

Terrasse

Terrasse

Die Terrasse ist ebenfalls oftmals nach Süden, aber auch nach Westen ausgerichtet. Im letzteren Fall ist es dennoch möglich, indem das Miniaturmodul um 90 Grad gedreht wird, eine Südausrichtung zu nutzen.

Solaranlage

Garten

Wer Eigentum besitzt, der verfügt oftmals auch über einen Garten. Sind Terrasse und Balkon nicht vorhanden oder nicht geeignet, kann im Garten ein schönes Plätzchen gefunden werden.

Solarmodul Haus

Hauswand

Entsprechende Befestigungssysteme werden meist mitgeliefert. Dadurch ist es möglich die Module an der Hauswand zu befestigen. Die Ausrichtung sollte möglichst viel Sonnenlicht aufnehmen können.

Fenster mit Holzrahmen

Hinter dem Fenster

Die Module der PV-Anlage für die Steckdose können auch im Inneren des Haushaltes aufgestellt werden. Dort wird Schutz vor Diebstahl geboten und der Weg zur Steckverbindung ist kürzer. Die Energieerzeugung wird nur marginal durch eine Fensterscheibe beeinträchtigt.

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